SEO?! Video-Marketing in der Gastronomie Teil 4

SEO?! Video-Marketing in der Gastronomie Teil 4
Beitrag vom 29. September 2016: www.gastro-coaching.com

Wie Ihr Restaurant gefunden wird

Sie haben sich für das Video-Marketing entschieden, um Ihrem gastronomischen Unternehmen einen umfassenden Content zu geben und damit auf dem neuesten Stand des Online-Marketings zu sein? Vielleicht haben Sie auch schon einen eigenen YouTube-Kanal eingerichtet und sogar ein tolles Werbe-Video fertig? Sie haben viel Mühe, Zeit und Geld für Ihr Video-Marketing investiert und wollen nun wissen, wie Ihre Videos am besten zu Ihrer Zielgruppe gelangen? Dann sollte der folgende Beitrag interessant für Sie sein.  In Teil 1 dieser Blog-Reihe wurde bereits erläutert, wie Sie einen YouTube-Kanal einrichten, in Teil 2 und 3 haben Sie erfahren, worauf Sie achten müssen und welche Möglichkeiten Ihnen gerade in der Gastronomie zur Verfügung stehen. Jetzt geht es darum, Ihr Video professionell zu positionieren und zu vernetzen.

Sobald Sie Ihr Video bei YouTube über den entsprechenden Button (oben rechts) hochgeladen haben, können Sie einen Namen vergeben. Denken Sie daran, dass Sie hier eine eindeutige Bezeichnung wählen, die sowohl Ihnen als auch Ihren Usern hilft, sich zurechtzufinden. Vor dem Upload haben Sie die Möglichkeit, die Datenschutzeinstellungen für Ihr Video festzulegen. Während des Uploads ist genügend Zeit, die allgemeinen Informationen und erweiterten Einstellungen für das jeweilige Video zu bearbeiten. Sofern Sie bereits Abonnenten haben, können Sie sich entscheiden, ob diese über Ihr neues Video benachrichtigt werden sollen. Erst, wenn Sie auf „Veröffentlichen“ klicken, wird das Video bei YouTube sichtbar sein. Sobald der Upload abgeschlossen ist, erhalten Sie von YouTube eine E-Mail mit dem entsprechenden Link zum Video.

Die richtige Beschreibung

Nach dem Upload können Sie Ihrem Video einen Titel sowie eine Beschreibung hinzufügen. Hierbei sollten Sie genauso viel Zeit und Mühe investieren wie für Ihr Werbe-Video selbst. Denn was nützt der beste Film, wenn niemand weiß, worum es geht oder der Titel verstümmelt wird. Achten Sie also auf eine nicht zu lange und vor allem ansprechende Video-Beschreibung und einen aussagekräftigen Titel. Die Länge ist zum einen entscheidend, weil – wie bereits erwähnt – heute niemand mehr lange Texte liest. Zum anderen kürzt Google konsequent alles im Titel, was über 66 Zeichen hinausgeht. Solche „disabled“ Adressen werden kaum bis gar nicht in den Google-Suchergebnissen angezeigt.

Die Beschreibung selbst darf natürlich etwas länger sein. Aber auch hier entscheidet Qualität über Quantität. Erklären Sie in zwei bis drei Sätzen, wer Sie sind und worum es in diesem Video geht. Natürlich können Sie auch mehr schreiben, jedoch werden nur die ersten drei Zeilen direkt angezeigt. Alles Weitere ist nur dann sichtbar, wenn der User auf das Feld „MEHR ANZEIGEN“ klickt, was kaum jemand tatsächlich tun wird. Falls Sie im Nachhinein noch einen Fehler entdecken oder Ihnen der Text nicht mehr gefällt, können Sie die Beschreibung Ihres Videos jederzeit über den Video-Manager korrigieren. Wenn Sie links im Menü auf „Mein Kanal“ klicken, finden Sie den Video-Manager oben mittig neben „Abonnenten“ und „Aufrufe“.

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Die richtigen Schlagwörter (Keywords)

Titel sowie Beschreibung sollten darüber hinaus bestimmte Schlagwörter (Keywords) enthalten, die für die Suchmaschinenoptimierung ausschlaggebend sind. Hier ist es sinnvoll, wenn Sie generell fünf bis sieben Keywords festlegen, die Sie sowohl bei YouTube als auch auf Ihrer Website und in Ihren Social-Media-Profilen als sogenannte Meta-Tags verwenden. Hier wird oft die Bezeichnung „Hash-Tag“ benutzt, was letztlich dasselbe wie ein Meta-Tag ist, also bestimmte Schlagwörter, welche die Suche innerhalb eines Netzwerkes erleichtern. Diese Verschlagwortung wurde im Zuge der Entwicklung des Internets bereits in den 1990er Jahren technisch aufbereitet und wird heute unter dem Begriff „Search Engine Optimization“ (SEO) zusammengefasst.  Genaugenommen ist also das Thema SEO kein Teufelszeug, sondern eine schlichte aber durchaus empfehlenswerte Möglichkeit, mit einigen Schlagwörtern im Google-Ranking zu steigen. Wenn Ihr Restaurant beispielsweise „Currywurst“ heißt, Ihr Name Rainer Müller ist und Sie in Berlin ansässig sind, dann könnten Sie die folgenden Suchbegriffe festlegen: #Currywurst, #Restaurant, #Berlin, #Müller etc. Verwenden Sie dieselben Keywords bei allem, was Sie ins Netz stellen. Bearbeiten Sie Ihre Website allein, halten Sie Ausschau nach der Option, die etwa als „Meta-Tag“ oder „Keywords“ bezeichnet ist und geben Sie bei jedem Blogbeitrag und jeder Webseite Ihrer Internetpräsentation immer dieselben Schlagwörter ein.  Auch in Ihren digitalen Texten sollten diese Schlagwörter immer wieder auftauchen, bestenfalls in Überschriften und den ersten drei Zeilen eines Blogbeitrages auf Ihrer Website oder eben in der Beschreibung Ihres Werbe-Videos bei YouTube. Darüber hinaus können Sie einen kleinen Trick anwenden, um die Anzahl der Zugriffe zu erhöhen. Wählen Sie hierzu einen passenden Begriff, der im Zusammenhang mit Ihrem Angebot gerade im Trend liegt, beispielsweise  #foodtrend, #foodie, #vegan, #bio oder #halal.

Schauen Sie sich am besten im Vorfeld bei YouTube die jeweils gelisteten Videos an, die unter einem bestimmten Suchbegriff aufgelistet werden und entscheiden dann, ob Ihr Video hier ebenfalls angezeigt werden soll. Wenn Sie mehr über Foodtrends und ein zielgruppengerechtes Angebot erfahren wollen: Alles Wissenswerte zum Thema haben wir in unserem Ratgeber „GASTRO-COACHING – Basics & Essentials“ zusammengefasst.

 

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Die richtige Verteilung

Natürlich nützt Ihr Werbe-Video bei YouTube grundsätzlich wenig, wenn es nicht beworben wird. Deshalb sollten Sie direkt nach dem Upload und der optimalen Beschreibung Ihres Videos mit dem Verteilen beginnen. Am schnellsten realisieren Sie dies über die Social-Media-Portale, wie beispielsweise Twitter, Facebook oder Google+. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre einzelnen Profile zu verknüpfen, sodass Sie beispielsweise bei Facebook nur einmal einen Beitrag einstellen müssen, der dann automatisch bei Twitter oder Google+ gesendet wird. Schauen Sie hierzu in die jeweiligen Konto-Einstellungen.  Und selbstverständlich sollten Sie Ihre Werbe-Videos auch auf Ihrer Website veröffentlichen. Viele Webanwendungen (z.B. WordPress oder 1&1 MyWebsite) bieten hier ganz einfache Tools, den YouTube-Link zu Ihrem Video einzubinden. Den Link (URL) zu Ihrem Video erhalten Sie, wenn Sie bei YouTube auf „Teilen“ klicken. Hier erscheint der Link bzw. die entsprechende URL, die Sie einfach kopieren und dann weiter verwenden können. Wenn Sie auf „Einbetten“ klicken, erscheint zudem der jeweilige HTML-Code. Wer nur über ein gefährliches Halbwissen verfügt, sollte hiervon jedoch lieber die Finger lassen, zumal Widgets in Verbindung mit einer SSL-Verschlüsselung nicht immer und überall angezeigt werden.

Machen Sie sich die Arbeit so einfach wie möglich. Falls Sie keine Zeit oder aber keine Lust haben, sich mit dem Thema Internet auseinanderzusetzen, dann fragen Sie nach Hilfe oder beauftragen eine Agentur. Am Ende des Tages zählt letztlich das Ergebnis, und das lässt sich hier am besten in Klicks und Likes zählen. Entsprechende Statistik-Tools bietet sowohl YouTube (Analytics) als auch Facebook & Co. an. Und auch wenn Sie sich von einem Like noch nichts kaufen können, erhöht dessen Anzahl in jedem Fall die Chance, dass man auf Ihr Unternehmen aufmerksam wird. Um diesen Prozess zu beschleunigen, sollten Sie Ihr näheres Umfeld unter dem Motto „Daumen hoch“ darum bitten, Ihre Social-Media-Profile zu liken, Ihren YouTube-Kanal zu abonnieren und Ihre Beiträge zu teilen. Denn viele Bewertungen, Klicks und Likes führen zu einem besseren Ergebnis im Suchmaschinen-Ranking.

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Hierzu hat gastro-coaching.com übrigens eine neue Initiative gestartet und die öffentliche Facebook-Gruppe „Gastro-Clique“ ins Leben gerufen. Mit dem Slogan „WE LOVE GASTRO“ eröffnen wir hiermit exklusiv für Gastronomen ein Netzwerk, in dem es darum geht, Kontakt zu Gleichgesinnten aufzunehmen, Probleme oder Innovationen zu diskutieren, den Kundenkreis zu erweitern und Feedbacks zu erhalten. Derzeit läuft die Aktion „LIKE“. Hier kann jedes Gastro-Unternehmen seine Facebook-Seite in den Kommentar stellen, alle übrigen Mitglieder liken und können sich so gegenseitig vernetzen und die Klickzahl und damit den Bekanntheitsgrad ihres Restaurants etc. erhöhen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei Ihrem Video-Marketing und freuen uns auf Ihr aktuelles Werbe-Video, das wir auf unserer Facebook-Seite „Gastro coaching“ sehr gerne teilen werden. Schreiben Sie uns Ihr Feedback und werden Sie Mitglied in der „Gastro-Clique“.

Was Sie noch bei YouTube entdecken können und wie Sie mit Ihren Werbe-Videos sogar Geld verdienen können, erfahren Sie unter anderem in diesem Video …